Wer wir sind

Wer wir sind

Toll dass du auf unserem Blog gelandet bist. Wir stellen uns kurz vor wer wir sind: Rebecca (27) und Simon (35). Ursprünglich aus dem Sauerland kommend, zogen wir 2015 beruflich bedingt in die schöne Wetterau nach Butzbach. Hauptberuflich Lehrerin und Volkswirt, verbringen wir unsere Freizeit überwiegend mit Triathlontraining und allem was damit zu tun hat. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die gemeinsame Zeit beim Kochen vollwertiger pflanzenbasierter Gerichte.   

Unser Blog – Warum „pea“-athlete?

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Bei uns gibt es die Erdnussbutter nicht in Gläsern, sondern in 1kg-Töpfen 😀

„Pea“ bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Erbse“ und steht somit für unsere pflanzliche Ernährung. Außerdem haben wir eine besondere Vorliebe für Peanutbutter und essen diese oft vor dem Training auf einem Vollkornbrot mit Banane und Zuckerrübensirup (oder auch einfach Mal pur mit dem Löffel aus der Dose). Der Begriff pea-athlete ist also ein Wortspiel und steht für unsere pflanzliche Ernährungsweise vereint mit dem Sport.

Mit diesem Blog wollen wir unsere Erfahrungen bzgl. unserer veganen Ernährung und dem Leistungssport teilen. Immer wenn wir etwas Besonderes erleben, erfolgreiche Wettkämpfe bestreiten, neue Trainingsmethoden testen etc., wirst du dies hier erfahren. Wir würden uns freuen, dich auf diese Weise motivieren und inspirieren zu können.

Wie alles begann

2008 lernten wir uns beim Lauftraining der SG Wenden im Sauerland kennen und kamen kurze Zeit später zusammen. Als Mittelstreckler spielte sich ein Großteil unseres Trainings auf der 400m Rundbahn ab – wir beide hatten schon immer eine Vorliebe für harte Trainings und Rennen. Leider waren unsere Körper manchmal anderer Meinung und wir wurden immer wieder von Verletzungen geplagt.

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Hochzeit im August 2017 mit Shooting auf der Laufbahn in Wenden im Sauerland

Doch jede Krise birgt auch eine Chance – 2017 zwickte bei mir wieder einmal die Achillessehne und bei Becci die Patellarsehne. Auf der Suche nach Alternativen kauften wir spontan Rennräder und verfielen gleich beim Radtrainining des RVW Gambach dem Temporausch.

Erste Schwimmversuche

Gleichzeitig brachten wir uns mithilfe von Youtube Videos und Tipps von Freunden das Kraulschwimmen bei. Aus anfänglichem Dauerschwimmen mit Pullbouy wurde ein akribisches Auseinandersetzen mit Technikübungen und Trainingsmethoden. So stellten sich nach ersten Schwierigkeiten schnelle Fortschritte ein und das Schwimmen war für uns nicht mehr nur ein Laufersatz, sondern fing an richtig Spaß zu machen. Vor allem im Winter war das warme Hallenbad eine angenehme Alternative zum Laufen im Schneeregen.

Nach kurzer Laufpause verschwanden unsere Verletzungen und Laufen war auf einmal wieder schmerzfrei möglich. So merkten wir, dass die Kombination der drei Sportarten nicht nur Spaß macht, sondern auch Verletzungen entgegenwirkt. Und nach einem halben Jahr abwechslungsreichem Training fiel uns auf: „Hey, wir trainieren die ganze Zeit Schwimmen, Radfahren und Laufen – wieso machen wir eigentlich nicht mal einen Triathlon?“

Das erste Mal am Start

Im Mai 2018 fielen dann die ersten Startschüsse beim Triathlon Buschhütten und beim Quarterman Bruchköbel über die Sprintdistanz. Wir hatten Blut geleckt und wollten mehr! Triathlon hat so viel mehr Thrill als reine Laufwettkämpfe. 1000-Dinge die man beachten und an die man denken muss. Schon allein beim Wechsel kann so viel schief laufen und nach dem Rad-Split ist man immer froh, wenn man sturz- und pannenfrei vom Rad steigt. 

Wir entwickelten eine Leidenschaft für die neue Herausforderung und ersetzen immer mehr Laufwettkämpfe durch Triathlons. In unserem ersten Jahr bestritten wir erfolgreich mehrere Sprintdistanzen und konnten sogar kleine Rennen für uns entscheiden. Außerdem traten wir in die Vereine Triathlon Wetterau (Becci) und Ejot Team Buschhütten (ich) ein und gingen mit den jeweiligen Liga-Teams an den Start. Und wir merkten beide: Triathlon ist genau unser Ding! 

Seitdem arbeiten wir täglich gemeinsam an unserer Performance und stecken viel Zeit und Herzblut ins Training. Und jede geschaffte Einheit und jede noch so kleine Leistungssteigerung motiviert uns weiter an neuen Zielen zu arbeiten. Doch zu guten Leistungen gehört unserer Meinung nach nicht nur intensives Training sondern auch die entsprechende Regeneration. Und die kann man bewiesenermaßen durch eine gesunde Ernährung fördern. Ernährung und Leistung gehören für uns eindeutig zusammen. 

Projekt Vegan 2020

Nach der Saison 2018 machten wir Urlaub auf Korfu und aßen uns an der fleischlastigen Küche Griechenlands „satt“. Bereits auf dem Rückflug beschlossen wir einen Monat kein Fleisch zu essen und merkten schnell, dass uns diese Umstellung überhaupt nicht schwer fiel. Also integrierten wir immer seltener Fleisch in unseren Essensplan. Wir schauten viele Dokus über Ernährung, lasen Bücher und stießen Ende 2019 auf den Film „The Game Changers„. Auch wenn dies kein wissenschaftlicher Film ist, inspirierte er uns, ab Januar 2020 vegan zu leben. Seitdem beschäftigen wir uns auch auf wissenschaftlicher Basis mit pflanzenbasierter Ernährung und sind überzeugt von dieser Ernährungsweise. Wir essen so vielseitig wie nie zuvor und fühlen uns dabei super wohl.